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Ein Erfahrungsbericht von Eltern der Vorschulgruppe

Unsere Tochter Marie besuchte die Vorschule von Oktober 2015 bis zum Sommerferienanfang 2016. Für Marie war es eine wunderbare und lehrreiche Zeit, an die sie gerne zurück denkt.

Wir waren als Eltern erst einmal skeptisch, ob der lange Fahrweg und eine fremde Person, die Marie in die Vorschule bringen sollte, überhaupt gut für ein fünfjähriges Kind sind. Wie wird der Umgang untereinander sein? Achten die Pädagogen auch genug auf unser Kind? Was ist, wenn es unserer Tochter nicht gefällt?

Als dann ein Brief von der Vorschule für Marie kam, der einen selbstgemalten Luftballon mit Maries Namen enthielt, war das „erste Eis“ für unsere Tochter schon gebrochen.
Kurz vor Maries erstem Vorschultag sind wir mir ihr die Strecke, die das Taxi fahren wird, abgefahren. Wir haben den Luftballon umgehängt und haben vor der Türe der Gronewald-Schule die Situation vorgespielt, die Marie an ihrem ersten Vorschultag erleben wird.
Marie fand es sehr hilfreich zu sehen, dass auch andere Kinder eine Hörschädigung haben und dass es verschiedene Arten der Hörschädigung gibt.

In der Vorschule wurde auch auf den Umgang mit der Hörhilfe eingegangen, noch heute sagt sie zu mir: „Mama, Frau Fröhlich hat gesagt, wir sollen auch alleine versuchen unser Hörgerät anzuziehen“.

Dadurch, dass Marie bereits in die Vorschule gegangen ist, hat sie es jetzt in der ersten Klasse schon viel leichter als andere Kinder. Sie kennt schon die Fahrten und auch zwei Kinder aus der Vorschule sind jetzt mit in ihrer Klasse, dies erleichtert den Einstieg ungemein.
Wir sind froh, dass wir Marie die Vorschulzeit ermöglicht haben und würden uns auch rückblickend immer wieder so entscheiden.

Wir wünschen Ihnen und ihren Kindern eine wundervolle Vorschulzeit.